Die Doppelmoral der lateinamerikanischen Linken

Laut diesem Artikel auf InfoBAE fragt sich der Autor Darío Mizrahi was denn der Unterschied zwischen den Protesten in Venezuela und in der Ukraine ist. (Linksregime contra Rechtsregime)

Er lenkt die Aufmerksamkeit auf die Widersprüche der Präsidentinnen Dilma Ruosseff (Brasilien) und Cristina Fernandez de Kirchner (Argentinien). Im speziellen Fokus ist beispielsweise die Selbstdarstellung von CFK als Kämpferin für die Menschenrechte, jedoch gleichzeitig die Unterstützung für Nicolás Maduro (Venezuela). In Venezuela sind ja bereits mehr als 10 Menschen bei den Protesten getötet worden.

Hier nun nach mehr als einem Monat endlich die Übersetzung. Sollte zum Verstehen sein, ist aber sicher nicht perfekt 😉

Die Doppelmoral der lateinamerikanischen Linken

Von: Darío Mizrahi dmizrahi@infobae.com – Samstag, 01. März 2014

Viele beschuldigen die Venezolaner als Verschwörer, die protestieren und die Unterdrückung beweisen, aber sie schätzen jede Mobilmachung gegen eine Regierung als rechtmäßig, der sie sich widersetzen.

Welche Unterstützung muss er sagen, dass jeder Protest eine rechtmäßige populäre Mobilmachung ist, wenn er gegen eine Regierung „aus Rechten“ gemacht wird, aber ein destabilisierender vom Faschismus und der CIA angestifteter Versuch ist, wenn er gegen eine Regierung „der Linken“ gemacht wird?

Es fallen die Widersprüche von Präsidenten wie Dilma Rousseff auf, die am eigenen Leid die grausame Unterdrückung der brasilianischen Diktatur erlitten hat, oder Cristina Kirchner, die sich selbst als eine Kämpferin für die Menschenrechte definiert. Sie haben nicht nur um keine Erklärungen Nicolás Maduro durch die verbundenen Angriffe der bewaffneten Banden und der Staatspolizei gebeten, die schon über 10 Studenten in Venezuela getötet haben, sondern sie haben die Unterstützung seiner Regierung bestätigt.

Obwohl in diesem Fall argumentiert werden könnte, dass sie es für die Zweckmäßigkeit machen. „Die Einstellung der Präsidenten der Linken könnte für viele Leute enttäuschend sein. Einige von ihnen waren Opfer der Verletzungen der Menschenrechte, und die, die nicht, sie waren Verteidiger. Aber wenn sie zur Macht kommen, verwandeln sie sich in wirtschaftliche Agenten im Dienst der Unternehmen ihrer Länder. Sie haben aufgehört, an die Wichtigkeit der Demokratie zu denken, um die Unternehmer ihrer Länder zu begünstigen„, sagt der Soziologe Carlos Raúl Hernández, Lehrer der Zentralen Universität von Venezuela zu Infobae.

Aber wie erklärt er sich, dass Intellektuelle ohne die Verantwortlichkeit vom regieren, in denselben Widerspruch geraten? Camila Vallejo ist das beste Beispiel.

Wie sie als Studentenführer massive Proteste in Chile gegen die Verwaltung von Sebastián Piñera geführt hat, mit der Forderung der kostenlosen Bildung, und sie hat streng die Versuche des Staates verurteilt, um sie zu unterdrücken. Jedoch, in diesen Tagen hat sie in den Mobilmachungen der venezolanischen Studenten als Bericht „desselben rebellischen Führers von 2002“ beurteilt, und sie hat sich auf die staatliche und halbstaatliche Unterdrückung nicht bezogen, die viel blutiger war, als die von den Chilenen erlittene.

 „Der Fall von Camila Vallejo ist ausdrucksvoll, – setzt Hernández fort-. „In Venezuela haben sie 15 Personen ermordet, von denen 13 mit dem studentischen Kampf verbunden sind, und sie hat kein Wort gesagt. Das beweist, dass es einen Sektor der Linken gibt, der wirklich nicht an die Menschenrechte glaubt, und der sie als Fahne benutzt, aber dann baut er autoritäre Regime„.

 Die geteilte Linken

Der historische politische venezolanische Leiter Teodoro Petkoff, Ex-Aktivist der kommunistischen Partei, und Gründer der „Bewegung im Sozialismus“, erklärt, dass Die Linke in Venezuela geteilt ist. „Ein Teil unterstützt die Regierung, und bestätigt die repressiven Tätigkeiten„, erzählt Petkoff im Dialog mit Infobae.

 

Sie gehen brutal gegen die Abspaltung vor, wie die venezolanischen Rechten es früher machten“.

Es ist nicht leicht zu verstehen, wie jemand, der sein Leben dem Kampf gegen die politischen Verfolgungen gewidmet hat, das Regime unterstützen kann, wenn die Verfolgten andere sind, und nicht sie. „Das ist die Natur der Macht. Es gibt Leute, die, wenn er es schafft, er übernimmt es auf eine brutale Weise, nicht bereit, andere Meinungen zu akzeptieren. Wenn sie eine Abspaltung vorfinden, gehe sie brutal gegen sie vor, wie die venezolanischen Rechten es früher machten„, sagt Petkoff.

Die einzige Art, diese „Doppelmoral“ zu unterstützen, der reklamiert, weil die Rechte derer respektiert werden, die gleich denken, aber es beweist, dass diese von „der Anderen“ zerstört sind, die Feinde meinend.

Es ist etwas, was er auf die intellektuelle Schwarz-Weiß-Malerei antwortet. Wenn er die Welt zwischen gute und schlechte teilt, er kommt zu dieser Klasse von Unsinn. Wenn die Studenten in Chile für eine öffentliche Bildung protestieren, mit jedem Recht, es sind alle Einverständen, in dem die Unterdrückung ungesetzlich ist. Aber wenn die Proteste morgen gegen Michelle Bachelet sind, die gleichen Intellektuellen werden sagen, dass diese Studenten reaktionär sind und dass sie von der CIA manipuliert sind, ohne zu meinen, dass das Problem immer noch der gleiche, ist?„, fragt sich der argentinische Journalist Carlos Gabetta, Ex-Aktivist des „Revolutionären Heeres des Volkes“, einer Guerillaorganisation der Linken, die in ’70 operiert hat.

Manchmal überrascht die Hartnäckigkeit, wie einige der gebildetesten Personen übertreiben, in der lateinamerikanischen Gesellschaft. Anerkannte Intellektuelle beharren darauf, dass die Tausende von Personen, die protestieren, es nicht machen, weil sie mit der Regierung unzufrieden sind, sondern weil sie von geheimen Mächten manipuliert sind.

Das wäre eine Naivität zu denken, dass die Vereinigten Staaten die Lage in Venezuela nicht nutzen wollen könnten. Aber zu denken, dass die Lage von der CIA erzeugt ist, ist eine Dummheit. Es ist Daten der inneren Wirklichkeit zu ignorieren, von der wirtschaftlichen Misswirtschaft der Regierung„, sagt Gabetta.

Die Intellektuellen, die den Chavismus unterstützten, haben sich in zwei Lager geteilt. Zwischen den aufrichtigsten Personen fängt es an Fahnenfluchten zu geben, aber andere schließen die Augen immer noch„, fügt er hinzu.

Die, die immer noch den Chavismus in so geschlossener Weise verteidigen, sie sind intellektuell unehrlich sprechend“.

Wenn das geschieht, die Intellektuellen begehen die schlimmste mögliche Sünde, die darin besteht, die Unabhängigkeit von Gedanken und den kritischen Blick zu verlieren.

Ich glaube, dass die, die immer noch solchen Chavismus verteidigen, auf so geschlossene Weise,“ – setzt Gabetta fort – „sie sind intellektuell unehrlich sprechend. Bei ihnen gibt es zwei Kategorien: Die, die aufrichtig glauben, und die, die schützen, weil sie Geld gewinnen und einen Platz haben. Aber die zwei sind intellektuell unehrlich, weil ein Intellektueller das Erste und fast das Einzige das er praktizieren soll, ist die Kritik. Der Wahrheit ins Gesicht sehen„.

Die Ausdauer in der Verteidigung des Chavismus, trotz aller Handlungen, die offen den Idealen widersprechen, die er zu schützen sagt, „er entdeckt ein anderes Charakteristikum“ im Auftrag von der Linken: Die Vorherrschaft, die er in der „Analyse des Diskursiven und des Symbolischen“ zuweist, das, was er mit den Personen in seinem täglichen Leben passiert.

Das ist in der allgemeinen Geschichte der Linken sehr häufig. Wie lange hat das Mythos der Sowjetunion gedauert? Wie lange haben Die Linken es geschluckt? Oder das, was mit Kuba geschieht, wo trotz der Offenkundigkeiten, die bestätigt sein können, von dorthin reisenden, sie erhalten gewisse Nachsicht, nachdem sie berichten, wozu es übergeht„, sagt Petkoff.

 „Wenn du keine konkreten Tatsachen treffen kannst, die dich als ein Stoff der revolutionären Änderung bestimmen, du nimmst eine Stellung an, die es wenigstens vorspiegelt. Dann, in der abschweifenden Konfrontation mit den gerufenen Rechten, die schließlich der Rest der Bevölkerung ist, die dich nicht unterstützt, du triffst eine Anregung, ein Beweis deiner erdachten Führung der Linken„, fügt er hinzu.

Die Notwendigkeit, die Opposition zu respektieren, um das Leben zu schützen.

Die Opposition ist im kubanischen Regime ein Zeugnis der Folgen dieses Betragens der Linken. Abgesehen davon ist, dass er in seinem Land verfolgt ist, um sich der Regierung politisch zu widersetzen, und für einen Verbrecher gehalten zu sein, müssen sie ertragen, dass viele der vermeintlichen Verteidiger von den Menschenrechten in Lateinamerika ihnen den Rücken zudrehen.

Sie von Opfern in Killer verwandelnd, manche Intellektuelle der Linken beschuldigen sie der schlechtesten Sachen, weil sie entschieden haben, sich einem Regime von „Antiimperialisten und Sozialisten“ zu widersetzen“.

 „Die Übertreter der Menschenrechte müssen gemeldet werden. Seien Sie von Rechten oder von der Linken“.

Ich denke von einem philosophischen Standpunkt, dass jeder Mensch das Recht auf Opposition hat und die politische Stellung einzunehmen, die auf ihn scheint, hinsichtlich des Landes, wo er lebt, und im Rest Welt. Auch hat er das Recht, ein sozioökonomisches Vorbild zu verteidigen, das egalitär sein kann, Sozialdemokrat oder Konservativer„, sagt Guillermo Fariñas, Oppositionsführer im kubanischen Regime und Wortführer der „Patriotischen Vereinigung von Kuba“, im Dialog mit Infobae.

Um diese Meinungsfreiheit zu verteidigen, hat man an die allgemeine Erklärung der Menschenrechte erdacht, die als eine ideologische Grenze funktioniert. Innerhalb des Wertrahmens, den sie entwirft, alle politischen Unterschiede müssten gleich respektiert sein. „Die Erklärung der Menschenrechte ist da um eingehalten zu werden. Man darf nicht, seien Sie von Linken oder von Rechten, versuchen, ihre Nichterfüllung zu rechtfertigen. Sie hat 30 Punkte und zu prüfen, ob jeder in Erfüllung geht oder nicht ist, was uns führen müsste„, fügt er hinzu.

Wenn eine Tat in Abhängigkeit von der Ideologie von dem beurteilt wird, der es begeht, und nicht von der Schwere der Tat selbst, wird eine Doppelmoral unterstützt, die erlaubt hat, die schlimmsten Massaker der Geschichte zu rechtfertigen. „Die Übertreter der Menschenrechte müssen gemeldet werden. Seien Sie von Rechten oder von Linken„, beendet Fariñas.

 via La doble moral de la izquierda latinoamericana | Crisis política en Venezuela – América.