EU-Freihandelsabkommen mit den USA

Darum geht es beim TTIP:

„Amerikas Bauern hängen von Exporten ab, die etwa ein Fünftel ihres Einkommens ausmachen“, schreiben die Autoren. Seit dem Jahr 2000 haben sich die US-Ausfuhren auf dem Erdball fast verdreifacht. Nur mit Europa, das jährlich für 100 Milliarden Euro Lebensmittel aus aller Welt importiert, ist Washington unzufrieden: Amerikas Marktanteil in der EU sei von 15 auf neun Prozent gefallen – weil die Europäer „aggressiv“ Handelsverträge mit armen und Schwellenländern abschließen. Diese Strategie soll diesen Ländern bei der Entwicklung helfen, stört aber Amerikas Ausfuhren. „Ein Freihandelsabkommen wird Hindernisse für US-Exporte nach Europa beseitigen“, heißt es in dem Papier.

Karel de Gucht
Karel de Gucht

Nun will der EU-Handelskommissar Karel de Gucht beim Europäischen Gerichtshof die einzelnen Nationen der EU betreffend Veto aushebeln. Am Besten haben wir, die Bevölkerung, da nichts mitzureden. Langsam, aber sicher, ist es Zeit, dass wir uns vom großen Bruder USA, welcher uns ja nach dem 2. Weltkrieg mit dem Marshall-Plan geholfen hat (mit der Kriegsbeute, wenn man neueren Dokumentationen auf ARTE und 3-SAT glauben schenkt), lösen und wirtschaftliche Zusammenarbeit auch mit Regionen wie Asien und Afrika suchen.

Ich empfehle sehr, die folgenden Videos anzusehen, und sich eine eigene Meinung zu bilden:

via „Neuer Streit um EU-Freihandelsabkommen mit den USA“ -> Süddeutsche Zeitung