Nach der Kriegserklärung ist die Wahrheit das erste Opfer

Tja, leider ist den meisten unserer Medien anheim, dass ungeprüft einfach die Kriegspropaganda gedruckt wird. Ist schon schlimm genug, dass egal in welcher Zeitung, anscheinend die Lektoren alle gekündigt wurden. Immer wieder merkbar an der unreflektierten Weitergabe von Meldungen der verschiedensten Presseagenturen (APA, Reuters, …) und einer Rechtschreibung (vergessene Worte, Satzzeichen, …) dass es der Sau graust.
Journalistische Arbeit, wie ich sie mir vorstelle, passiert auch in der „renommierten“ Presse leider viel zu selten. Unreflektierte Weitergabe von Meldungen ist nicht das, was ich mir erwarte. Durch diese Kriegs-Treibende Propaganda in den deutschsprachigen Medien schlittern wir befürchtenswerterweise wie anno 1914 in den nächsten Krieg. Rund um uns herum ist ja schon genug los. Ukraine, Krim, Ostukraine, Russland, Irak, Syrien, Lybien, Palästina, Israel.

Ich lese aus den Nachrichten leider sehr Kriegs-Begünstigende „Information“ heraus.

Der am Ende dieses Eintrages verlinkte Artikel „Lüge in Kriegszeiten“ von Mathias Bröckers auf Heise.de gibt wirklich eine schöne Übersicht. Ich empfehle sehr diesen Artikel zu lesen und auch die darin verlinkten weiteren Artikel. Dann denkt ein bisserl nach, und entscheidet selbst was ihr davon haltet.

Wahrheit oder Lüge
Wahrheit oder Lüge – Propaganda im Krieg

Am Beispiel des Ersten Weltkriegs formulierte Arthur Ponsonby in seinem Buch „Falsehood in Wartime“ 1928 die Strukturgesetze der Kriegspropaganda – sie gelten, wie die aktuelle Berichterstattung über die Ukraine zeigt, noch immer. Es enthält den berühmten Hinweis: „When war is declared, truth is the first casualty“ (deutsch: „Nach der Kriegserklärung ist die Wahrheit das erste Opfer.“)

 

via Lüge in Kriegszeiten | Telepolis.