„Selbstmord“ vom argentinischen Staatsanwalt Alberto Nisman

Der argentinische Staatsanwalt Alberto Nisman, welcher die Regierungen Kirchner (Nestor & Cristina) der „Begünstigung“ des Iran wegen des Attentates auf die „Asociación Mutual Israelita Argentina“ im Jahr 1994 bezichtigte und Klage einreichte wurde wenige Stunden bevor er vor Gericht aussagen sollte am 18. Jänner 2015 tot aufgefunden.

In offiziellen argentinischen Medien wird von Selbstmord geschrieben.
Die Reaktionen in den sozialen Medien lassen jedoch die Vermutung zu, das es sich vielleicht doch um Fremdeinwirkung handelt. Ob die offiziellen Untersuchungen frei von Weisungen und ohne Vertuschung und Verschleierung stattfinden werden ist ungewiss.

gefunden auf Urgente 24

Aktualisierung 21.1.2015:

Die ersten Untersuchungen zum Todesfall Nisman sagen aus dass die Waffe nicht ihm gehörte, er die Waffe aber von einem Freund oder Kollegen bekam. Es wurden keine Schmauchspuren an den Händen gefunden (das soll bei kleinkalibrigen Waffen nicht außergewöhnlich sein). Das bedeutet dass die offiziellen Untersuchungen wohl mit dem „definiten“ Ergebnis Suizid enden werden.

Da Alberto Nisman seit einiger Zeit unter Polizeischutz stand (10 Beamte) sollte/dürfte/könnte niemand in seine Wohnung gelangt sein. Tja, CSI und ähnliche Serien bringen uns da immer wieder etwas anderes bei.

Die Ex-Ehefrau von Alberto Nisman, Sandra Arroyo sagte als erste Reaktion auf die Frage ob es den Suizid gewesen sein kann kurz und eindeutig „Nein“.

Man kann zwar nie in einen anderen Menschen hineinblicken, aber so knapp vor dem Ziel auf das man 10 Jahre hingearbeitet hat, ist es doch sehr unwahrscheinlich das man seinem Leben selbst ein Ende setzt.

Ob hier in absehbarer Zeit wirklich die Wahrheit ans Tageslicht kommen wird ist leider zu bezweifeln.

In Argentinien gibt es leider noch viel an Recht zu kaufen. Zumindest in den armen Provinzen, wie beispielsweise Santiago del Estero.